Prokrastination – Der beste Feind des Schülers

Bild von Pia Scholta

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Jeder kennt es. Das Aufschieben wichtiger Aufgaben durch weniger wichtige Aufgaben. Es ist ja auch verständlich, dass man seine Freizeit lieber am Laptop, Handy oder vorm Fernseher verbringt, als für einen Test zu lernen. Es steigert sich aber noch, wenn man absolut keine wichtigen Aufgaben zu tun hat. Dann schiebt man selbst die unwichtigen Aufgaben durch das Nichtstun auf. Es entsteht eine gähnende Langeweile, die man besonders von den eigentlich geliebten Ferien kennt.

Prokrastination ist wahrscheinlich mein größtes Laster. Morgens stehe ich auf und bin fest entschlossen, nach der Schule alle anstehenden Aufgaben zu verrichten, aber wenn ich dann nach Hause komme, verzögere ich es so lange wie möglich. Teilweise verbringe ich die Zeit, in der ich eigentlich Hausaufgaben machen sollte, damit, mir Ausreden dafür auszudenken, weshalb ich diese Aufgaben nicht gemacht habe. Ihr wollt nicht wissen, wie lange ich es vor mich hingeschoben habe, diesen Artikel zu schreiben.

Schade, dass Lehrer für sowas kein Verständnis haben… Dabei gibt es dieses Problem nicht erst seit unserer Generation. Schon Oscar Wilde sagte „Ich verschiebe nie etwas auf morgen, das ich auch auf übermorgen verschieben kann.“  Ich kann ihn nur zu gut verstehen.

Doch was tun, wenn man sich mal wieder dabei erwischt, etwas auf die lange Bank zu schieben? Im Internet gibt es zwar eine große Auswahl an Tipps gegen das Prokrastinieren, doch im Grunde muss einfach jeder seinen eigenen Weg finden, seinen inneren Schweinehund zu besiegen, so unangenehm das auch ist.

Also ich werde jetzt jedenfalls anfangen endlich für den nächsten Mathetest zu lernen… Gleich nachdem ich endlich dieses Lied geschrieben habe, das mir schon seit Tagen im Kopf rumschwirrt… Und ich noch eine Episode meiner Lieblingsserie geguckt habe… Und ich noch eine Seite aus meinem neuen Buch gelesen habe… Oder vielleicht auch ein Kapitel…

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