Panik vor dem Notenschluss

Jedes Jahr kurz vor den Sommerferien gibt es wieder diesen einen Tag. Den Notenschlusstag.
Den Lehrern fällt kurz zuvor auf, dass sie noch keine Noten für dieses Halbjahr vergeben haben und versuchen panisch noch welche zusammenzukratzen (durch Tests, Klassenarbeiten, Stundennoten, Vorträge, Filme,…) und die Schüler versuchen nur noch irgendwie die letzten qualvollen, heißen Tage des Schuljahres zu überleben.

TafelSo kommt es, dass man in einer Woche fünf Tests und zwei Klassenarbeiten schreibt, einen Film und einen Vortrag vorbereitet und dazu auch noch gut mitarbeiten muss.
Dann wundern sich die Lehrer, dass das alles schlecht ausfällt.
Und als wäre das alles nicht genug, kriegt man auch noch unzählige Hausaufgaben auf.

Wäre es nicht viel besser, wenn man einfach mal gut plant? Die Klassenarbeiten auf das Jahr zu verteilen und nicht alles auf einmal zu schreiben kann doch nicht so schwer sein, oder? Davon hätten auch alle was: Die Lehrer müssten nicht alles in letzter Sekunde und auf einmal kontrollieren und die Schüler müssten nicht alles auf einmal lernen.